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Betriebsausflug 2009
Betriebsausflug 2009
Creditreform Dortmund & Witten auf der Ruhr
Dortmund, 15.06.2009
In diesem Jahr hatte der Betriebsausflug einen unbarmherzigen Feind: Pfingsten!
Aber immerhin fanden sich doch noch 15 Leute, die das Wochenende nicht anderweitig verplant hatten und ein Abenteuer wagen wollten. Folglich ging es am Samstagmorgen, 30. Mai um 10:00 Uhr am Dortmunder Busbahnhof los Richtung Witten, wo die Creditreform-Mannschaft aus Witten eingesammelt wurde.
In gemeinschaftlicher Runde wurde nun der Start anvisiert: die Ruhrbrücken in Wetter.
Der Tag stand schließlich ganz unter dem Motto „Wir stechen in See – Kanufahren auf der Ruhr“.
Im Vorfeld mag der ein oder andere vielleicht gar nichts Prekäres am „Schippern im Bötchen“ gesehen haben, aber auf die kniffligen Tipps des Kanuverleih-Mitarbeiters wollte dann doch niemand verzichten.
Nun wurden wir noch in die verschiedenen Kanus verteilt, die es in den Varianten 10er- oder 4er-Kanu gab. Jeder bekam noch eine Schwimmweste und schon konnte es losgehen. Und zwar die Ruhr abwärts Richtung Kemnader Stausee.
Das 10er-Kanu, geführt von einem erfahrenen Steuermann, übernahm gleich die Spitze der kleinen „Kolonne“. Das mittlere Boot, auch durch einen Sachkundigen vorwärts getrieben, befand sich dicht dahinter. Nur der „Schwanz“ des Zuges schlug bedenkliche Zacken und vermaß die Ruhr von links nach rechts. Dadurch geriet dieses Kanu auch etwas ins Abseits und lief schlussendlich sogar auf Grund.
Jetzt war ein Teamwechsel angesagt, um auch das letzte Kanu etwas in Fahrt zu bringen. Das war natürlich – ganz klar – Chefsache. Waghalsig nahm also Herr Scharf mitten auf der Ruhr einen Steuermann-Austausch vor. Er selbst führte nun das „Sorgenkind“ an.
Das hat nur leider, laut Aussage einer Mitarbeiterin, die in besagtem Kanu saß, keine „wesentliche“ Verbesserung hervorgerufen. Aber auch in der Chef-Etage zählt nun mal in erster Linie der Wille!
Dennoch oder immerhin kam dann auch dieses Boot am Vereinsheim der „Kanufreunde Witten“ an, wo sich eine ca. 2 ½ -stündige Pause ereignete. Es gab Würstchen und Putenfleisch vom Grill sowie Brötchen, Heiß- und Erfrischungsgetränke. Dazu auch noch fantastisches Wetter, was so manchen zum spontanen Sonnenbad verführte.
Nach dieser ausreichenden Atempause wurde die Konstellation der Mitarbeiter in den Kanus erst einmal optimiert, um nun auch in einer richtigen Kolonne fahren zu können.
Auf weiterer Strecke kam es dann auch nur noch zu einem kleinen Fauxpas. An einem Wehr, an dem die Boote nicht weiter kamen und an anderer Stelle wieder zu Wasser gelassen werden mussten, verlor eine Mitarbeiterin auf den glitschigen Steinstufen den Halt, machte sich lang und lag nun da, die Hosen voller blauem „Ruhr-Gold“. Aber so ein bisschen Wasser kann einem unerschrockenen Creditreformer natürlich nichts anhaben und somit ging es nahtlos weiter zum Kemnader Stausee.
Dort kamen wir gegen 17:00 Uhr an, konnten uns etwas frisch machen (und auch umziehen, soweit dies notwendig war) und fanden uns dann zu einem kleinen Umtrunk im Café des „Freizeitbad Heveney“ ein, wo wir auf den nächsten Törn, auf die „MS-Schwalbe“, warteten. Zu unserer Freude stieß unser ehemaliger Chef, Herr Malms, mit seiner Frau zu uns. Wir gingen jetzt mit nunmehr 17 Leuten an Bord der MS-Schwalbe, wo wir bestmöglich mit allerlei Leckereien verköstigt wurden.
Nach wiederum zwei Stunden Fahrt und fortgeschrittener Abenddämmerung konnte es eigentlich trotzdem niemand so recht glauben, dass dieser bezaubernde Tag nun zu Ende ging…

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